Zeitung bezeichnet mich als Hans Wurst

Der Bergsträßer Anzeiger hat mich in einem Artikel in der Ausgabe am Montag in einer Bildunterschrift als „Hans Wurst“ bezeichnet. Versehentlich, wie mir der zuständige Redakteur am Telefon versicherte… Das war dem Blatt eine knapp gehaltene Entschuldigung in der nachfolgenden Ausgabe wert. Den von mir beantworteten Frageboden nebst meinem Bild und richtigem Namen gibt es nach wie vor nur in der Online-Ausgabe und wurde nicht noch einmal abgedruckt. Pech, für die Leute, die die „bedauerliche“ Entschuldigung vielleicht übersehen.

In Zeiten knapper Kassen der Zeitungen und gestressten unterbezahlten Journalistinnen und Journalisten ist es für mich menschlich gesehen selbstverständlich, dass einem Redakteur auch Fehler unterlaufen. Auch, wenn gerade diese Zeitung frei von dem Verdacht ist, über linke Politik besondern objektiv zu berichten, sich aber vor lobenden Worten für die CDU nicht zurückhalten kann.

In einem früheren Video habe ich das Verhalten des Bergsträßer Anzeigers ja bereits kommentiert:

 

Die Fragen, die mir der BA stellte waren nicht gerade von gesamtgesellschaftlicher Tragweite, die ich wie folgt beantwortet habe:

Name: Sascha Bahl
Geburtstag und -ort: 26.05.1976, Bad Oeynhausen
Familienstand: verheiratet
Beruf: Berater / Projektleiter betriebswirtschaftliche Lösungen

Funktionen/Ehrenamt: [..habe ich leider bei der Beantwortung übersehen.. hätte schreiben können: Vorstand DIE LINKE. Kreis Bergstraße, Beratenes Mitglied des Landesvorstands, ver.di-Mitglied und Mitglied im Netzwerk Plurale Ökonomik e.V.]

  1. Wie verbringen Sie einen unverhofft freien Tag?
    Um meinen Tag mit selbstbestimmten Tätigkeiten zu füllen gibt es viele Möglichkeiten. Die Zeit mit meiner Frau, Hund und Katze nutzen, Fachliteratur über Politik und Wirtschaft lesen oder auch etwas dazu auf meinem Blog schreiben. Oder ein neues Video für meinen Youtube-Kanal drehen.
  1. Was war Ihr Traumberuf, als Sie noch ein Kind waren?
    Ich bin ausgesprochen kreativ und künstlerisch begabt, daher wollte ich zunächst Künstler und Comiczeichner werden. Als ich aber im zarten Alter von 10 Jahren einen Computer bekommen habe, lernte ich aus der Kreativität eine Problemlösungskompetenz aufzubauen und wollte Software entwickeln, was ich dann lange Zeit auch tat.
  1. In der Schule war ich..?
    ..oft der Klassenklown. Die meiste Zeit über gelangweilt und hatte meinen eigenen Kopf. Aus dieser Zeit weiß ich auch, dass wir unbedingt ein besseres Bildungssystem brauchen, welches Kinder begeistern kann, statt unseren Kindern den Druck und Stress auszusetzen, den wir überwiegend bei uns selbst spüren und eigentlich unseren Kindern durch eine gute Bildung ersparen wollten.
  1. Donald Trump kommt in den Kreis Bergstraße. Wo würden Sie mit ihm hingehen – und warum?
    Die Kosten für einen solchen Rummel wären mir für einen solchen Besuch zu schade. Es wäre besser mit dem Geld die Schulen im Kreis zu sanieren. Ich würde ihm aber immerhin mitteilen, dass von deutschen Boden nie wieder Krieg aus gehen darf und sowohl die Airbase in Ramstein als auch die Atomwaffen aus Büchel unseren Grundsätzen zuwiderlaufen und wir Mittel einsetzen den Abzug durchzusetzen.
  1. Ist der Wahlkampf für Sie Lust oder Last?
    Der Wahlkampf ist gerade als berufstätiger Arbeitnehmer, der seine Freizeit damit ausfüllt, recht anstrengend aber auch sehr befriedigend. Schliesslich geht es darum unsere Gesellschaft voranzubringen. Das treibt mich an und daraus schöpfe ich Motivation.
  1. Das darf Ihnen nicht auf den Teller und ins Glas kommen:
    Glyphosat und andere Gifte, die uns und unsere Umwelt belasten. Ausserdem kein Fleisch aus dem Supermarkt.
  1. Fassen Sie bitte Ihr Motto für die Bundestagswahl in maximal zehn Wörtern zusammen.
    Sozial. Gerecht. Frieden. Für alle.
  1. Mit welchem Ihrer sieben Mitbewerber im Kreis Bergstraße würden Sie am ehesten mal ein Eis essen gehen?
    Mit Till Mansmann von der FDP. Wir haben schon einige Diskussionen ausgefochten, bleiben dabei sachlich und respektvoll. Darum sollte es doch in der Politik gehen.

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