Meine Position zu Managerbezügen in 1000 Zeichen

Der Bergsträßer Anzeiger hat die Bundestagsdirektkandidaten im Kreis nach ihrer Position zu Managerbezüge befragt, die zur Zeit in der öffentlichen Debatte stehen. Meine Position dazu, wurde wie folgt wiedergegeben:

„Die Beschäftigten haben seit 1990 auf Einkommen in Höhe von drei Billionen Euro verzichten müssen, während die Unternehmenssteuern faktisch halbiert und die Spitzenverdiener entlastet wurden. Die neoliberalen Reformen versprachen mehr Investition und Beschäftigung, haben aber das genaue Gegenteil bewirkt. Der Dax ist auf Rekordhöhe geklettert und die Investitionsquote abgestürzt, weil die Lohnzurückhaltung zu weniger Nachfrage geführt hat. Anstatt zu investieren wurde das Geld im Finanzmarktkasino verzockt und in absurd hohe Managergehälter gesteckt, deren künstliche Deckelung reine Symptombekämpfung wäre und praktisch gar nichts ändert.

Wir müssen die Einkommen der Beschäftigten erhöhen und die Unternehmenssteuern wieder auf ein normales Niveau anheben. Das würde ein investitionsfreundliches Klima schaffen, in dem auch wieder Arbeitsplätze entstehen können. Statt in nichts produzierende Finanzmärkte und Managergehälter würden die Unternehmen dann wieder in die Realwirtschaft investieren müssen, weil das der einzige Weg sein darf, Profite zu erwirtschaften.“

 

Gerade in der Ökonomie ist es sinnvoll nicht gleich blind auf das vermeintliche Ziel einzuschlagen oder sogar zu verteidigen, sondern die Ursachen einer bestimmten Entwicklung zu erkennen. Nur so können wir ökonomisch weitsichtige Enscheidungen treffen und zum Wohl aller Menschen Politik betreiben. Was die anderen Kandidaten geschrieben haben, ist hier zu erfahren:

http://www.morgenweb.de/region/bergstrasser-anzeiger/region-bergstrasse/fur-viele-ein-rotes-tuch-1.3177832?Page=2

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